Anwalt und SEO

Kanzlei im Netz

Web-Content für Suchmaschinen optimiert aufsetzen. Ein Überblick.

Von Thomas Rothenstein, Ass.jur, ProJurTexter-Rothenstein.

Der eigene Webauftritt gehört mittlerweile zum Standardprogramm bei der Außendarstellung von Anwaltskanzleien und darf getrost als eine Selbstverständlichkeit bezeichnet werden.

 

Damit aus dem Webauftritt aber auch tatsächlich ein erfolgreiches Marketinginstrument wird, spielen die Inhalte auf der Website eine zentrale Rolle.

 

Inhalte bestimmen nämlich nicht nur darüber, ob ein Besucher sich dazu entschließt, mit dem Anwalt zwecks Beauftragung eines Mandates zu kontaktieren. Die richtig aufbereiteten Inhalte sorgen vielmehr auch dafür, dass die Website über Suchmaschinen im Netz überhaupt gefunden werden kann und möglichst weit oben im Ranking der Suchergebnisse landen.

Das nennt man dann Suchmaschinenoptimierung, oder kurz: SEO (Search-Engine-Optimization).

 

Als Webmaster und Contentmanager texten Sie deshalb nicht nur für Ihre Zielgruppe, sie texten auch für Google.

 

Unter dem Stichwort des sogenannten SEO-Texten hat sich eine eigene Nische von Spezialisten gebildet, die nichts anderes tun, als Content ausgerichtet nach den Bedürfnissen eines optimalen Auffindens durch Google, Bing und sonstige Suchdienste zu erstellen.

 

Ohne deshalb gleich selbst zum Spezialisten werden zu müssen, gibt es aber ein paar grundsätzliche Dinge, deren Beachtung für das verbesserte Ranking und damit schnelle Auffinden bei der Suche nach Ihrer Website von Vorteil ist.

Inhalte machen Websites interessant für Suchmaschinen. Der Umfang eines SEO-Textes sollte mindestens 250 Wörter betragen. Darin vorkommen sollten die themenbezogenen Keywords. Die Keywords sollten möglichst am Anfang, in der Mitte und am Ende vorkommen. Strukturieren Sie Inhalte auf der Seite mittels Absätzen und Überschriften.

Bei den Überschriften sollte die große Ü1 nur einmal pro (Unter-)Seite verwendet werden, absteigend dann nur noch Ü2 und Ü3 auf einer Seite. Verlinken Sie Inhalte intern auf der Homepage.

 

Vermeiden Sie die Doppelung von Inhalten. Und auf gar keinen Fall sollten Sie kopierte Texte auf eine Seite setzen. Google erkennt das nämlich und wertet das entsprechend negativ. Und wer aus Bequemlichkeit einfach von anderen Seiten kopiert bewegt sich zudem mit Blick auf das Urheberrecht in gefährlichen Gewässern. Auch themenfremde Inhalte sind tabu. Keywords sind wichtig, aber eine unnötige Doppelung auf einer Seite sollte vermieden werden.

 

Beim Erstellen von Content sollte aber niemals ausschließlich auf das SEO geschaut werden. Letztlich wollen Sie ja potentielle Mandanten ansprechen und mit interessanten Inhalten von Ihrem Angebot überzeugen. Die Anforderungen von Google geben einen mitzudenkenden Rahmen vor, innerhalb dessen kreatives Texten stattfindet.

 

Da das Optimieren der Website ein „Work in Progress“ ist, sind Webmaster und Contentmanager gehalten, dass Thema über die gesamte „Lebenszeit“ der Website im Auge zu behalten. Insbesondere bei einem Re-Launch (der sich regelmäßig alle 3-5 Jahre empfiehlt) sollte bei den (neuen) Inhalten das Thema SEO mitgedacht werden.

Viele Grüße, Ihr ProJurTexter-Rothenstein. Der Texter für Anwälte.

P.S.: Beim Texten kein Plan? Dann sollten Sie hier weiterlesen!