Bleiben Sie im Dialog!

Anwalt und Kommunikation

Mt einer Kanzlei- oder Imagebroschüre ins aktive Empfehlungsmarketing - Und wie Sie mit den richtigen Inhalten von sich überzeugen.

Von Thomas Rothenstein, Ass.jur, ProJurTexter-Rothenstein.

Wer seine Kanzlei am Markt positionieren möchte, sollte sich bei der Außendarstellung jenseits des Internetauftritts verschiedenster Präsentationsmittel bedienen, angefangen bei der Visitenkarte, dem Logo, einem Flyer oder mittels einer Broschüre.

 

Gerade Kanzleigründer werden sich mit der Frage, wie sie am Markt wahrgenommen werden wollen, intensiv auseinandersetzen und so kommt der Wahl und der Gestaltung der Präsentationsmittel eine wichtige Bedeutung zu.

Denn mit dem richtigen Medien-Mix sorgt man dafür, dass die eigene Kanzlei bei der gewünschten Zielgruppe wahrgenommen wird.

 

Und mit einer Kanzlei – und/oder Imagebroschüre steht dem Anwalt ein Präsentationsmittel zur Verfügung, das im Entscheidungsprozess, ob ein Mandat vergeben wird, eine bestärkende Wirkung entfalten kann und insbesondere im aktiven Empfehlungsmarketing sehr gut einsetzbar ist.

 

Ob Sie sich nun für einen umfassenden Überblick über das gesamte Portfolio in Form einer Kanzleibroschüre oder mehr auf eine emotionale Ansprache („Kanzleiphilosophie“) mittels Imagebroschüre setzen wollen bzw. einen Mix aus beidem entscheiden: immer müssen die Inhalte den Leser überzeugen und zur Kontaktaufnahme veranlassen.

 

Geht es darum, den Leser auf den Nutzen aufmerksam zu machen, den er aus einer Beratung oder Vertretung in einer Rechtsstreitigkeit zieht, sollte man passend für die gewünschte Zielgruppe konkrete Tipps aus der Praxis anbieten.

Steht der Aufbau von Sympathie und Vertrauen gegenüber der Kanzlei im Vordergrund, muss mit Bildern und Metaphern gearbeitet werden, um so Emotionen zu wecken.

Im Regelfall wird man wohl eine Kombination verwenden, in der Nutzen und Emotion zusammengeführt werden.

Sprechen Sie Ihre potenziellen Mandanten direkt an - meiden Sie das Passiv! - und geben Sie sich als emphatischer Problemlöser zu erkennen, der seine Mandanten sicher durch die Krise lotst.

Schauen Sie durch die Brille des Mandanten und holen Sie ihn mit Ihrer Geschichte da ab, wo ihn der Schuh drückt. Damit vermeiden Sie die Gefahr, den Leser mit Textwüsten und Allgemeinplätzen zu verkraulen.

Schreiben Sie nicht: „Ich bin Fachanwalt für Familienrecht.“

Schreiben Sie: „Als Fachanwalt für Familienrecht helfe ich Ihnen sicher und verlässlich bei der Gestaltung neuer Lebensabschnitte, wie zum Beispiel mit einem Ehevertrag oder durch eine Scheidungsfolgenvereinbarung.“

(siehe dazu auch meinen Beitrag „Sprechen Sie Mandant?“)

 

Wie bei allen Dienstleistungen gilt auch für Anwälte, dass es ihnen zufriedene Mienen danken, wenn ein Vertrag sauber abgewickelt oder eine Rechtsstreitigkeit schnell und ohne überflüssige Kosten beendet wird.

 

Gibt der Anwalt dann noch eine Broschüre mit an die Hand, die den Mandanten auf weitere Beratungskonstellationen hinweist, und die er, in seinem Bekannten oder Geschäftskreis, mit dem Plazet eigener Kundenzufriedenheit versehen weiter reichen kann, kommt das Potenzial dieses Präsentationsmittels im Rahmen des Empfehlungsmarketing voll zur Entfaltung.

 

Sie sehen: nur mit den richtigen Inhalten bleiben Sie erfolgreich im Dialog mit Ihrer Zielgruppe.

 

Viele Grüße, Ihr ProJurTexter-Rothenstein. Der Texter für Anwälte.



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