Ist die eigene Kanzlei-Homepage auch wirklich Anwalts Liebling?

Kanzlei im Netz

Erfolgsfaktor Web-Content bei der anwaltlichen Außendarstellung im Netz: Mit dem richtigen Content zum gewünschten Mandat.

Von Thomas Rothenstein, Ass.jur, ProJurTexter-Rothenstein.

Erinnern Sie sich noch an den Kollegen Anwalt Liebling aus dem Fernsehen? Manfred Krug in seiner kongenialen Rolle des kauzigen Kiez-Anwaltes in Berlin-Kreuzberg lag meist gerade schlafend auf seiner Couch oder gab sich eine Zigarre schmauchend inneren Betrachtungen hin, wenn ihn mal wieder ein neues Mandat ereilte. Es gilt zu vermuten, dass der Kollege aus der Glotze hauptsächlich auf den Faktor des Empfehlungsmandates setzte und weniger auf einen sorgsam gepflegten sowie spannenden Auftritt seiner Kanzlei im Internet.

 

Wer jetzt schmunzelt, wird erstaunt sein, dass rund 30 % der zugelassenen Anwälte auf das wirksamste Mittel zur Außendarstellung ihrer Kanzlei immer noch verzichten.

(Kilian, Wirksamkeit anwaltlicher Werbemaßnahmen, Deutscher Anwalt-Verlag 2011, Seite 28, s.a. www.soldaninstitut.de)

 

Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Wer heute nach einem Anwalt sucht, geht dafür ins Internet. Schneller finden als mit Google geht einfach nicht. Der Aufwand und die Kosten für einen Webauftritt sind überschaubar und die Website generiert eine große Reichweite. Und was das Empfehlungsmandat angeht, so ist nichts leichter als auf die Website der Kanzlei zu verweisen, was die Hemmschwelle für eine Weiterempfehlung massiv senkt. Clever, wer sich zudem mittels QR-Code auf seiner Visitenkarte oder Kanzlei-Broschüre direkt aus dem Print-Format per Smartphone auf seine Homepage verlinkt.

 

Entscheidend ist aber, dass dem Anwalt ein Medium zur Verfügung steht, mit dem er bereits umfassend über sein Portfolio und die Philosophie seiner Kanzlei informieren kann, bevor es überhaupt zu einem persönlichen Kontakt kommt.

 

Damit das allerdings von Erfolg gekrönt ist, bedarf es eines sorgsam aufbereiteten Contents für die eigene Kanzlei-Homepage. Dort erfüllt er nämlich gleich mehrere Funktionen: Zum einen soll ein interessanter und informativer Content den Leser zur Kontaktaufnahme führen, zum anderen – Google lässt grüßen – müssen Umfang und das Einflechten bestimmter Keywords in die Texte dafür sorgen, dass die Seite vom gewünschten Leser auch tatsächlich gefunden wird.

 

Wer mitten in der Kanzleigründung die Texte für seine Homepage noch nebenher mal schnell zusammentippt, wird so sicher keinen erfolgversprechenden Auftritt im Netz aufbauen.

 

Wie bei einem überzeugenden anwaltlichen Schriftsatz sollte daher jeder Content mit Sorgfalt und einer guten Vorbereitung entworfen werden. Auf der Startseite sollte das Wichtigste in kurze prägnante Texte verpackt zu finden sein und den Leser abholen. Vertiefende Informationen gehören auf die Unterseiten.

 

Es empfiehlt sich, alle Texte zunächst im Entwurf auf das gewünschte Layout zu testen, um zu sehen, wo, zum Beispiel, am besten Spalten für die Textkörper verwendet werden sollten, um eine optimale Präsentation der Inhalte zu erreichen.

 

Mit Sicherheit eine gute Investition ist es, sich dabei der Hilfe eines professionellen Texters zu bedienen.

 

Denn erst im Zusammenspiel von Layout, Seiten-Navigation und abgestimmten Content entfaltet der Webauftritt seine volle Wirkung und die Homepage wird so garantiert zu Anwalts Liebling.

Viele Grüße, Ihr ProJurTexter-Rothenstein. Der Texter für Anwälte.